Osterbrunnenwanderung rund um Heiligenstadt

In diesem Jahr war nach einer längeren Unterbrechung wieder eine Osterbrunnenwanderung im Wanderprogramm der Sektion mit Dietmar und Gudrun ausgeschrieben.

An einem herrlichen Samstag im März machten wir die Vorwanderung und erlebten so richtig das Erwachen der Natur im Frühling. Während der Wanderung hatten wir herrliche Blicke auf die Burg Greifenstein und am Ortseingang von Heiligenstadt begrüßte uns ein junges Paar im Garten mit einem Glas Sekt. Als wir nach dem Anlass fragten bekamen wir als Antwort sie würden auf die Sonne und den Frühling nach dem langen Winter mit einem Glas Sekt anstoßen. Wir konnten allerdings nicht mit anstoßen denn wir mussten ja schließlich auf unserer Vorwanderung weiter.

Am Marktplatz von Heiligenstadt stießen wir auf einen Stammtisch der sich  bei diesem herrlichen Samstagvormittag, das Bier im Freien schmecken ließ. Natürlich wurden wir auch gefragt wo uns unser Weg hinführen würde. Nach einem kurzem Plausch ging es dann ins Leinleitertal Richtung Oberleinleiter. Wir beide waren von der Schönheit des Tals so angetan und freuten uns schon so richtig die Wandergruppe am Ostermontag durch das herrliche Tal führen zu dürfen. Unterwegs in Zoggendorf und Burggrub wurden natürlich auch die Brunnen gesucht die wahrscheinlich als Osterbrunnen geschmückt würden.

So führte uns unser Weg nach Oberleinleiter, natürlich war auch eine Einkehr in der Gastwirtschaft Ott vorgehsehen. Auch um nochmals zu prüfen ob die Einkehr am 2. Osterfeiertag a im Terminkalender steht, denn sie wurde schon im Januar telefonisch angemeldet. Als wir zur Gastwirtschaft Ott kamen stellten wir fest, dass alle Parkplätze und sonstigen Ecken mit Autos zugeparkt waren. Aber das hielt uns nicht ab einzukehren. In der Gastwirtschaft staunten wir nicht schlecht, denn sie war theoretisch überfüllt. Eine freundliche Bedienung wies uns einen Tisch zu wo wir noch zwei Plätze bekamen. Was wir nicht wussten, es war Fischtag in der Gastwirtschaft Ott und der ist bis nach Bamberg und weiter bekannt. Und das zurecht! Schon lange haben wir nicht mehr so einen GUTEN FISCH gegessen.

Aber nun genug von der Vorwanderung, jetzt kommen wir zur eigentlichen Osterbrunnenwanderung. Am Ostermontag den 17. April 2017, traf sich in den Morgenstunden das lustige Wandervölkchen am Angerparkplatz zur gemeinsamen Abfahrt zu unserem Ausgangspunkt Kalteneggolsfeld bei Heiligenstadt. Während des Warten auf die Abfahrt begannen schon die ersten Diskussionen wie wohl das Wetter wird: Anne meinte, sie hat gegoogelt und am Nachmittag soll es rund um Heiligenstadt schneien. Einige lachten natürlich über diese Ansage. Während der Anfahrt telefonierte ich noch mit dem Chef der Gastwirtschaft und meldete uns mit unserer Teilnehmerzahl an. Hierbei fragte ich so nebenbei wie das Wetter sei. Er meinte, es regnet leicht und manchmal ist etwas “WEISSES“ dabei.

Kurz vor unserem Startpunkt auf der Höhe vor Kalteneggolsfeld waren die Wiesen leicht gezuckert und alle waren erfreut über diesen Anblick. Die Autos waren geparkt und los ging es Richtung Heiligenstadt. Nach ca. 20 Minuten fing es auch schon leicht an zu Regnen. Kurz vor Heiligenstadt wo eigentlich die Frühstückspause geplant war und man einen herrlichen Blick zur Burg Greifenstein haben sollte, sah man außer Nebel und Regen nichts. So wurde diese Pause Richtung Heiligenstadt verschoben. Nach der Pause am Sportheim mit einem „Aufwärmer“, erreichten wir den Marktplatz von Heiligenstadt und hier fanden wir den ersten Osterbrunnen vor.

Die Besichtigung des Brunnen hielt sich in Grenzen (bedingt durch das Wetter). In Heiligenstadt war Ostermarkt, die Händler warteten auf Kunden und waren froh dass eine Wandergruppe vorbei kam und sich für ihre Waren interessierte. Nach den Einkäufen (Pferdewurst, Schinken und verschiedenen Sorten Senf) ging die Wanderung weiter nach Zoggendorf. Hier fanden wir einen liebevoll geschmückten Osterbrunnen vor und die Diskussion über die bemalten Eier begann.

Weiter ging es Richtung Burggrub durchs Leinleitertal. Der leichte Regen ging langsam in Schnee über und so hatten die bemalten Ostereier am Brunnen in Burggrub schon weiße Häubchen. Nach Burggrub brach der Winter so richtig auf uns herein, die Schneeflocken wurden GRÖSSER und GRÖSSER, so dass wir als Schneemänner und nicht als Osterwanderer in Oberleinleiter ankamen.

Nach einer Mittagspause mit Schäufele und Hähnchen (die Spezialitäten in der Gastwirtschaft Ott) ging es weiter nach Teuchatz. Unterwegs kam uns ein Schneeräumfahrzeug entgegen und wir fragten uns warum haben wir nicht die Schneeschuhe dabei, denn die Schneelage hätte eine herrliche Schneeschuhwanderung zugelassen. Nach einem richtigen Stapfen im Schnee kamen wir in Teuchatz an und wurden durch einen wunderschönen Osterbrunnen überrascht. Hier konnte man den Brauch über das Schmücken der Brunnen zur Osterzeit in der Fränkischen Schweiz nachlesen und wer wollte auch bemalte Ostereier erwerben. Nach den Eindrücken des Teuchatzer Osterbrunnen brachen wir auf zur letzten Etappe zurück nach Kalteneggolsfeld mit den letzten Osterbrunnen auf unserer Tour.

Jetzt mussten erst einmal die Autos vom Schnee befreit werden bevor die Heimreise beginnen konnte. Wäre diese Tour am 2. Weihnachtsfeiertag gewesen hätten alle Teilnehmer gedacht, wir hatten eine herrliche Winterwanderung. So wird sie bei den Teilnehmern noch viele Jahre in Erinnerung bleiben als, „Die Osterbrunnenwanderung im Schnee“.

Dietmar Schaller

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