Start und Ziel war der Wanderparkplatz oberhalb von Muggendorf. Dort begannen wir mit 14 Personen unsere Höhlenwanderung unter der Führung von Uli Nußpickel.

Unsere kurzweilige Rundtour verlief streckenweise auf steinigen bzw. wurzeligen Pfaden. Belohnt wurden wir mit sehenswerten, düsteren Karsthöhlen, sowie aussichtsreichen Plätzen und romantischen Tälern. Nach wenigen Minuten erreichten wir den ersten Aussichtspunkt, ein kleines Plateau mit einem Pavillon. Von dort hatten wir einen sehr schönen Blick auf Muggendorf.

Unser erstes Etappenziel und zugleich die erste Höhle war die Oswaldhöhle. Diese Durchgangshöhle ist ca. 65 m lang und im Inneren stockdunkel, so dass hier zum ersten Mal unsere Taschenlampen zum Einsatz kamen. Weiter ging es Richtung Wundershöhle, deren Eingang durch große Felsblöcke verdeckt kaum sichtbar war. Da der Zutritt nur bäuchlings zu erreichen gewesen wäre, wurde auf die Besichtigung verzichtet. Unser Weg führte uns nun abseits der Markierung zur Witzenhöhle. Mit Hilfe der Taschenlampen sah man erste Versinterungen. Nach diesem Abstecher ging es zurück zum Hauptweg, welcher uns zum Aussichtsturm „Hohes Kreuz“ führte. Von hier aus hatten wir einen großartigen Ausblick in die Fränkische Schweiz. Anschließend ging es zur Doktorshöhle, die gut im Wald versteckt liegt. In dieser kleinen, unscheinbaren Höhle wurden wir durch einen sehr schönen Stalaktit (Barbarossa) überrascht. Die sagenumwobene Höhle „Quakenschloß“ und der Aussichtsfelsen „Adlerstein“ waren unser nächstes Ziel.

Die Sage vom Quakenschloß:

Einst jagte ein junger Jäger vom Wiesenttal einen Hirsch, der plötzlich vor seine Augen verschwand. Da sah er vor sich ein in den Felsen führendes Tor. Zwerge standen dort und luden ihn ein, ihnen zu folgen. Er kam in einen prachtvollen Saal, in dem auf einem goldenen Thron eine liebliche Fee saß, die ihn sich an ihre Seite setzen ließ.

Dem Jäger gefiel es in dieser Pracht. Die Fee hatte den Plan ihn nach einiger Zeit zu ihrem Gemahl zu erheben. Doch der Jäger erinnerte sich seiner Liebsten, die er auf der Erde zurückgelassen hatte und der weiten Wälder und bat um seine Entlassung aus dem Zauberpalast. Die Folgen dieses Wunsches waren entsetzlich. Die Fee sank tot nieder, der Palast stürzte in sich zusammen und den Jäger fand man tot am Fuß des Quakenschloßes.

Nachdem wir das kleine Örtchen Engelhardsberg passierten, erreichten wir auf verschlungenen Wegen die Riesenburg-Versturzhöhle. Nach ausgiebiger Erkundung und Fotoshootings  überquerten wir die Wiesent, um uns im Gasthaus Kuchenmühle zu stärken. Eigentlich hätten wir uns eine Couch zum Verdauen gewünscht, aber der Weg führte uns nun steil den Berg hinauf nach Albertshof und Neudorf.

Über den Brunhildenstein, einem schönen Aussichtsfelsen, kamen wir nun zum letzten Höhepunkt unserer Wanderung, die Rosenmüllershöhle. Die ehemalige Schauhöhle wurde im Jahr 1790 von Johann Ludwig Wunder entdeckt, einem Sohn des Höhleninspektors Georg Wunder. Der Leipziger Arzt und Professor der Anatomie Johann Christian Rosenmüller war der erste Fremde, der die Höhle 1793 besuchte. Ihm zu Ehren trug die Höhle fortan seinen Namen. (Quelle: Wikipedia)

Der Weg dorthin sieht anfangs sehr bequem aus, um doch noch kräftig anzusteigen. Doch Moni‘s Versprechen, das diese letzte Höhle absolut sehenswert ist und sich die Mühe lohnt, bewog dann doch noch einen allerletzten Anstieg auf sich zu nehmen. Sie sollte Recht behalten. Die Mühe hat sich gelohnt! Nach einem engen Durchgang konnten wir noch einmal die herrliche Welt der Tropfsteine, im Glanz von Kerzenschein, bewundern.

Nach 16 km und 750 Hm erreichten wir müde vom Wandern und beeindruckt von der Schönheit der Höhlen wieder unseren Ausgangspunkt.

Uli & die Moni

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