Trotz der vorhergesagten Kaltfront kamen zahlreiche Geschichtsinteressierte nach Schwarzbach, um mit dem Naturparkführer Ralf Kirchner die Überreste der ehemaligen Nordwestgrenze der Pflege Coburg zu erkunden. Die sind hier noch deutlich als Wall und Graben der sogenannten „Sächsischen Landwehr“ zu erkennen. Aber nicht nur die historischen Grenzsteine entlang der
Landesgrenzen zwischen Henneberg-Schleusingen bzw. ab 1815 dem Königreich Preußen und den Sächsischen Ländern in
Franken versetzten uns in der Zeit zurück, auch Bauten wie die einst beste Papiermühle der Coburger am Grenzübergang
Schwarzbach, die St. Wolfgangkapelle an der Schleusefurt und der Grenzadler am “Wiedersbacher Schlag“ lagen auf unserem
Weg. Bei vielen besonderen Aussichtspunkten wurde die Entstehung, die Erhaltung und das Leben an dieser mittelalterlichen
Grenzbefestigung diskutiert, die heute kein Riss, sondern eine Nahtstelle ist.

Landesgrenzstein auf dem Landwehrwall

Waldkunst am Hähnlesbrunn

 

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