Nachdem im letzten Jahr der Tagesausflug nach Bamberg so großen Anklang gefunden hatte, war man sich schnell einig, auch in diesem Jahr wieder mit der Bahn zu einer Stadtbesichtigung zu fahren. Die Wahl fiel auf Würzburg.

Was war das auf dem Bahnhof in Würzburg für ein Gewusel! Nur schnell hinaus und zum ersten Ziel, dem Juliusspital, marschiert. Ramona hatte den „Geheimtipp“ von einem langjährigen Freund erhalten und war gleich Feuer und Flamme. „Ja, dass gefällt meinen DAV’lern, dass schauen wir uns unbedingt an“. Und wir wurden nicht enttäuscht! Im Juliusspital wurden wir im Park begrüßt und erfuhren viel Wissenswertes von einem ehemaligen Kellermeister. Er führte uns zuerst in die Abfüllanlage und wir konnten die mächtigen Weinkessel bestaunen. Die ersten Weinverkostungen zauberten so manchem Teilnehmer rote Bäckchen ins Gesicht. In der alten Rokoko-Offizin bestaunten wir die Original-Einrichtung und Gerätschaften.

Nach dem Blick zurück in die Vergangenheit traten wir aus der kühlen Apotheke und stiegen hinab in den Weinkeller. Die großen, alten und wunderschön mit Holzschnitzereien verzierten Weinfässer und der in der Luft schwebende Weingeruch ließen uns auf eine nächste Weinprobe hoffen. Doch zuerst wurden wir von unserem Kellermeister getestet. Wer ist mutig genug sich durch die kleine Öffnung in ein Weinfass zu schlängeln, so wie es nötig ist, wenn die Fässer von innen gereinigt werden müssen? Ulrich Nusspickel hatte den nötigen Schneid und Figur, um sich auf das Wagnis einzulassen. Langsam verschwand sein Körper in dem riesigen Fass. Würde er wieder herauskommen? Alle hielten den Atem an. Plötzlich kam er hinter dem Fass hervor und strahlte und wir waren erleichtert. Des Rätsels Lösung: Das Fass hatte keine Rückwand.

Zum Abschluss bekamen wir noch eine Weinprobe und einen kleinen Imbiss.

Unser Weg führte uns über die Mainbrücke und wir konnten einmal „Großstadtflair“ genießen. An diesem Tag waren viele Touristen zusätzlich unterwegs, da das bekannte Afrika-Festival stattfand. So war es nicht leicht, eine Stadtführung zu machen. Etwas abseits des geschäftigen Treibens bekamen wir ein gutes fränkisches Mittagessen. Auf dem Marktplatz war ein großes Weindorf aufgebaut und so mancher der Teilnehmer setzte sich dort gerne noch einmal zu einem Schoppen hin. Bevor wir wieder unsere Heimreise antreten mussten, erholten wir uns im Garten der Residenz.

Etwas müde von den vielen Eindrücken (oder war es doch der Wein?) fuhren wir zurück.

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