Von dem auf 2434 m gelegenen Ausbildungs- und Tourenstützpunkt des DAV unternahm die Bergsteigergruppe der Sektion Neustadt vom 15. bis 18.08.2012 ihre diesjährigen Touren. Aufstieg zur Hütte von der Gletscherbahn Mittelberg entlang des Taschachbaches und über die Moräne des Taschachgletschers – erst die letzte Stunde etwas steiler hinauf. 8 km, 800 Hm, 3 Stunden bei sonnigem Wetter.

Wie prognostiziert erwischten uns am nächsten Tag auf der „Pitztaler Urkundumrundung“ (3197 m) Nebel und Regenschauer, sodass nach gut 1 Std. Aufstieg
ziemlich durchnässt der Rückweg angetreten werden musste. Erfreulicherweise verzogen sich nach dem Mittagessen die Wolken und die Sonne lud wieder zum Aktivwerden ein. Kurzerhand machten wir uns auf dem „Rimlsteig“ auf den Weg zum Taschachgletscher. Übungsmäßig kamen auf dem Eis dann die Steigeisen zum Einsatz, was für unsere achtköpfige Gruppe eine neue Erfahrung darstellte.

Ansatzweise bekamen wir eine Vorstellung von den Bedingungen für die Besteigung der Wildspitze (3770 m) und mussten erkennen, dass diese Hochtour von unserer Hütte aus für uns nicht zu schaffen war. Wieder auf der Hütte angekommen feierten wir einen halbwegs gelungenen Tag. 10 km, 500 Hm, 5h Stunden Das Ölgrubenjoch (3050 m), der direkteste Übergang ins Kaunertal, war Ziel des nächsten Tages. Auf dem Weg Nr. 924 ging es taleinwärts gegen den Sexegerten-Ferner, nach dem Überqueren des Sexegertenbaches rechts am Gletscher vorbei, in Kehren an der Moräne aufwärts, vorbei an Steinmanderl und kleinem See und über steilen Hang aus Geröll und Firnflecken hoch zum Jochkreuz. Sozusagen als kleines Schmankerl wurde noch ein der Vorderen Ölgrubenspitze vorgelagerter kleiner Gipfel (3150 m) erklommen und die Aussicht auf die grandiose Wildspitze mit ihren Gletschern genossen. 10 km, 800 Hm, 8 Stunden, sonniges Wetter.

Am Samstag verließen wir um 07:35 Uhr mit vollem Gepäck wieder die noch im Bergschatten liegende Hütte, um auf dem Fuldaer Höhenweg unser letztes Ziel, die Riffelseehütte, anzugehen. Die Sonne begleitete uns die nächsten 5 Stunden auf dem abwechslungsreichen Weg Nr. 925, der unter Bliggspitze und Wurmtaler Kopf entlang durch Gras- und Schrofenhänge führte. Eine gesicherte Passage am Vorderen Köpfl war wegen Felsabbruchs gesperrt, oberhalb aber leicht zu umgehen. Aufgrund der einzigartigen Panoramaschau auf die Ötztaler Gletscherberge kam es zu einigen kurzen Pausen, bis schließlich der Weg langsam hinunter zum Riffelsee führte und die wenig höher liegende Hütte (2293 m) erreicht war – wie doch die Halbe zischte! 11,5 km, 350 Hm, 4,5 Stunden.

Nach ausgiebiger Stärkung Talfahrt mit der Riffelseebahn und Heimfahrt.

Teilnehmer: Volker Bräutigam, Kurt Herrmann, Freimut Brückner, Robert Matzke, Reinhard Elsner sowie Axel, Michael und Timo aus Nürnberg.

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